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    <title>Heidelberger Blog - Engagement</title>
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    <description>Leben in und um Heidelberg</description>
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    <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:25:37 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Heidelberger Blog - Engagement - Leben in und um Heidelberg</title>
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    <title>Der Frauenraum des SKM</title>
    <link>http://www.heidelberger-blog.de/archives/91-Der-Frauenraum-des-SKM.html</link>
            <category>Engagement</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
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    Der FrauenRaum des SKM in der Sendung &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1512980/Menschen---das-Magazin-vom-10122011&quot; title=&quot;Menschen - das Magazin&quot;&gt;Menschen - das Magazin&lt;/a&gt; vom ZDF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.skm-heidelberg.de/&quot; title=&quot;SKM Heidelberg&quot;&gt;SKM&lt;/a&gt; ist eine Institution in Heidelberg. Es ist Obdachlosen- und Bedürftigenarbeit. Die Räume sind mitten in der Stadt, nahe beim Hauptbahnhof und noch näher an der Arbeitsagentur. Für die Obdachlosen wird zum Beispiel jeden Tag eine warme Mahlzeit gekocht oder sie können die Institution als Briefkastenadresse nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahr (oder ein paar Monaten länger) gibt es nun auch den FrauenRaum, nur für Frauen. Er ist in einem Problemviertel der Stadt angesiedelt.&lt;br /&gt;
Eine Freundin von mir geht da gerne dort hin und hat mich nun auf den Beitrag in der Sendung &quot;Menschen - das Magazin&quot; vom ZDF, ausgestrahlt am 10.12.2011, aufmerksam gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der FrauenRaum ist nicht nur für obdachlose Frauen, sondern allgemein für arme Frauen oder Frauen in einer besonderen sozialen Situation. Meine Freundin lernt dort interessante Frauen kennen. Eine Einstellung, die ich verstehe, denn das sind Frauen abseits vom (bemüht) weichgespülten Mainstream. Diese Frauen erzählen vom Leben, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sendung habe ich eine erkannt, die der FrauenRaum viel Rückhalt und auch Perspektive gibt, wie mir ihre Mutter erzählt hat. Eine andere ist aufgrund ihrer Behinderung eine Aussenseiterin. Aber wenn die Sprache auf den FrauenRaum kommt, dann strahlt sie und geht aus sich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbeigucken wollte ich da deswegen schon länger mal, die Sendung kommt mir gerade zupass. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:10:43 +0100</pubDate>
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    <title>Eindrücke des Starts von &quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot;</title>
    <link>http://www.heidelberger-blog.de/archives/88-Eindruecke-des-Starts-von-Friedhelm-Hengsbach-SJ-fragt-nach-....html</link>
            <category>Engagement</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot; ist eine neue Diskussionsreihe im &lt;a href=&quot;http://www.heinrich-pesch-haus.de&quot; title=&quot;Heinrich-Pesch-Haus&quot;&gt;Heinrich-Pesch-Haus&lt;/a&gt; in Ludwigshafen. Dort lebt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhelm_Hengsbach&quot; title=&quot;Friedhelm Hengsbach SJ&quot;&gt;Friedhelm Hengsbach SJ&lt;/a&gt;, einer der bekanntesten/führendsten Sozialethiker Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte ihn letztes Jahr zum ersten Mal erlebt, in der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliggeistkirche_%28Heidelberg%29&quot; title=&quot;Heiliggeistkirche&quot;&gt;Heiligkeistkirche&lt;/a&gt; bei einer Veranstaltung während der Armutswoche zusammen mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Lautenschl%C3%A4ger&quot; title=&quot;Manfred Lautenschläger&quot;&gt;Manfred Lautenschläger&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.linksfraktion.de/abgeordnete/gregor-gysi/profil/&quot; title=&quot;Gregor Gysi&quot;&gt;Gregor Gysi&lt;/a&gt;. Die beiden letzteren sind bekannte Figuren, Hengsbach war mir neu. Er war beeindruckend. Sehr, sehr fundiert, gab keinerlei Polemik und liess sich auch auf keinerlei Polemik ein, liess sich aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Wie gesagt, es war beeindruckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.heidelberger-blog.de/uploads/hengsbach.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:91 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;113&quot;  src=&quot;http://www.heidelberger-blog.de/uploads/hengsbach.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot; alt=&quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Von links nach rechts: Sahra Wagenknecht, Friedhelm Hengsbach SJ, Ulrich van Suntum.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Als ich dann von dieser Veranstaltungsreihe &quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ... &quot; erfuhr, musste ich natürlich hin. Weiterhin anwesend waren &lt;a href=&quot;www.sahra-wagenknecht.de/ title=&quot;Sahra Wagenknecht&quot;&gt;Sahra Wagenknecht&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_van_Suntum&quot; title=&quot;Ulrich van Suntum&quot;&gt;Ulrich van Suntum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Friedhelm Hengsbach mit seinem Hintergrund der Jesuiten war genau der richtige Moderator dieses Abends, da alle drei sehr fundiert waren, aber durch van Suntums aggressive Art (er polemisierte zum Steinerweichen) seine Fertigkeiten in Menschenführung und seine - durch den Glauben geprägten - Einsichten in den Menschen gefragt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir sehr negativ aufgefallen ist, das war die Klatscherei bei van Suntums polemischen Ausfällen. Das hat mir doch einiges über unsere Gesellschaft geoffenbart. Man kann nicht klatschen, wenn einer meint, Hartz IV sei ausgewogen und die Bezieher dieser Massnahmen hätten nichts zu meckern. Diejenigen, die da klatschen, entziehen sich mutwillig der Realität, der Auseinandersetzung mit dem nächsten mit ihren Scheuklappen. Nie sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Das fängt schon damit an, dass man sich seinen Sachbearbeiter nicht aussuchen/wechseln kann. Das Leben spielt anders. Man kann einfach nicht mit jedem, das ist ganz normal, und bei derartig existentiellen Sachen muss man wirklich miteinander können. Das nächste ist, und das muss klar sein, dass diese Gesetze mit heisser Nadel gestrickt sind. Es hängen vor den Sozialgerichten eine sehr hohe Zahl von Klagen wegen dieser Gesetze und ihrer Auswirkungen an, die in hohem Mass für die Kläger entschieden werden. Da kann man doch nicht sagen, mit Hartz IV sei alles bestens bestellt.&lt;br /&gt;
Klar, Ulrich van Suntum als ein herausragender Vertreter des &lt;a href=&quot;www.insm.de/&quot; title=&quot;INSM&quot;&gt;INSM&lt;/a&gt; wird das sagen, aber man muss dem nun nicht blindlings hinterherfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich sind da einige Fragen aufgetaucht, zumal ich letztes Jahr damit begonnen hatte, mich für die seelischen Auswirkungen der Nazizeit zu befassen. (Ein Buch dazu: &lt;a href=&quot;http://www.pb-bookshop.de/product_info.php?products_id=98&quot; title=&quot;Geschichte in uns&quot;&gt;Geschichte in uns&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
Wollen viele auch heute noch einen &quot;Führer&quot;, der sie vor der Komplexität des menschlichen Lebens &quot;bewahrt&quot;? Wollen sie seelisch aufgefangen werden von Meinungsmachern und Polemikern wie BILD und Co? Wieso gehen sie dann nicht in Seelsorge? Können sie ihre Schwächen und Ängste nicht zugeben und weigern sie sich, damit umzugehen? Stattdessen lieber Sündenböcke suchen? Eine angeblich wohlgeordnete Welt entwerfen, in der jeder Strohhalm seinen Platz hat, um nicht denken zu müssen?&lt;br /&gt;
Und dann: Suchen sie insgeheim doch nach echter Seelsorge, wie sie etwa die &lt;a href=&quot;http://www.jesuiten.org&quot; title=&quot;Jesuiten&quot;&gt;Jesuiten&lt;/a&gt; bieten (das Heinrich-Pesch-Haus ist ein Standort der Jesuiten) und waren sie deswegen - ihnen unbewusst natürlich - dort? Ich meine jetzt echte Seelsorge, um zu einem erfüllten und gelingenden Leben zu kommen. Die Jesuiten bieten hervorragende Seelsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van Suntum ist direkt hinter Hengsbach die Treppe zur Bühne runter. Das erstaunte mich. Als hätte er Zutrauen zu Hengsbach gefunden. 
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    <pubDate>Sun, 02 Oct 2011 12:40:37 +0200</pubDate>
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    <title>neugierig auf einen Vortrag</title>
    <link>http://www.heidelberger-blog.de/archives/80-neugierig-auf-einen-Vortrag.html</link>
            <category>Engagement</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin neugierig auf einen Vortrag von &lt;a href=&quot;http://www.claudiaschreiber.de/&quot; title=&quot;Claudia Schreiber&quot;&gt;Claudia Schreiber&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.morata-haus.de/&quot; title=&quot;Morata-Haus&quot;&gt;Morata-Haus&lt;/a&gt;. Am Mittwoch, dem 29.06. um 20.15 Uhr, Eintritt 5€ bzw. 3,50€ (ermässigt). Der Titel ist &quot;Nichts als die reine Wahrheit?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um den christlichen Fundamentalismus, und wie Menschen sich plagen, wenn sie aus einem solchen Hintergrund herauswachsen und Distanz gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Jungfrau zum Kind bin ich vor Jahren zu den Freikirchen gekommen. Ich hatte von nichts eine Ahnung. Ich dachte nur, eine lebendige Gemeinde, das gefällt mir.&lt;br /&gt;
Lebendig, ja von wegen!&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiss ich durch meine Lektüre (&lt;a href=&quot;http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=116268&quot; title=&quot;Im Kampf für Gott&quot;&gt;Im Kampf für Gott&lt;/a&gt; von Karen Armstrong, erschienen im Siedler-Verlag) schon einiges mehr. Mir selbst kommt der Fundamentalismus vor, als würde die Bibel ausgequetscht wie eine Zitrone und dann ernährt man sich von den Resten.&lt;br /&gt;
Daran ist nichts Lebendiges mehr, sondern nur viele Verkrümmungen, Verkümmerungen, Ängste, Störungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heidelberger-blog.de/archives/80-neugierig-auf-einen-Vortrag.html#extended&quot;&gt;&quot;neugierig auf einen Vortrag&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 May 2011 16:50:53 +0200</pubDate>
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    <title>Gewalt gegen Männer – zu Hause? </title>
    <link>http://www.heidelberger-blog.de/archives/73-Gewalt-gegen-Maenner-zu-Hause.html</link>
            <category>Engagement</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    Das war der Titel eines Vortrags und einer Podiumsdiskussion am Dienstag, den 12. Oktober im Rahmen der Heidelberger Sicherheitswoche. Frau Prof. Barbara Kavemann war die Vortragende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie hat ihr Thema verfehlt, denke ich. Ich wollte ausdrücklich etwas zur Gewalt von Frauen gegen Männer im häuslichen Kontext wissen. Frau Kavemann dagegen ist Alt-Feministin und macht für Gewalt das Patriarchat verantwortlich. Ihrer Meinung nach erleiden Frauen hauptsächlich von Männern Gewalt im häuslichen Bereich und Männer von Männern Gewalt im öffentlichen Bereich.&lt;br /&gt;
Aber das spezielle Thema, Gewalt an Männern durch Frauen im häuslichen Bereich, das hat sie nicht einmal tangiert. Da ihrer Meinung nach praktisch nicht existent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war bei ihr immer nur die Rede von tätlichen Übergriffen. Psychische Gewalt ist in ihrer Sichtweise nicht existent. Eine veraltete Meinung, denn es ist schon längst bekannt, dass psychische Verletzungen genauso schlimm sind wie physische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr gut war der Moderator des Abends, Herr Rainer Steen. Er hörte jedem zu, redete der Beitragende auch noch so lang. Herr Steen liess sich nicht den Faden aus der Hand nehmen, fasste das Gesagte zusammen und führte weiter in der Diskussion. Und immer wahrte er die Achtung vor den Sprechenden.&lt;br /&gt;
Fand ich toll, denn manchmal habe ich einfach abgeschaltet. Wenn die Ausführungen zu lang wurden oder bei Frau Kavemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, die Veranstaltung wird wiederholt. Mit einem Referenten, der tatsächlich auf das Thema eingeht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:59:54 +0200</pubDate>
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    <title>Erinnerungen der 2. Generation</title>
    <link>http://www.heidelberger-blog.de/archives/72-Erinnerungen-der-2.-Generation.html</link>
            <category>Engagement</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Violine)</author>
    <content:encoded>
    So der Titel einer Veranstaltung des &lt;a href=&quot;http://www.sintiundroma.de&quot;  title=&quot;Dokumentationszentrum deutscher Sinti und Roma&quot;&gt;Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma&lt;/a&gt; in Heidelberg am 28. September.&lt;br /&gt;
Zwei Roma aus Frankfurt waren zu Gast, die Schwestern Maria Strauß und Ursula Rose, und erzählten von ihrem Leben mit den verfolgten und den Holocaust überlebenden Eltern - die Mutter war in Ravensbrück inhaftiert, der Vater in Sachsenhausen - und wie das Trauma der Eltern auf die folgenden Generationen drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.heidelberger-blog.de/uploads/referat.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;150&#039; height=&#039;113&#039;  src=&quot;http://www.heidelberger-blog.de/uploads/referat.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Links Ursula Rose und rechts Maria Strauß.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Sie hielten schon des öfteren ein Referat zum Thema, aber ich denke, um wirklich die Lebenssituation zu verdeutlichen, muss man sich öfter sehen. Muss Vertrautheit wachsen, in der dann mehr Sprache mögliche ist. Dass die Albträume der Eltern an die Kinder weitergegeben werden und die Kinder nun diese Albträume träumen, als hätten sie die betreffenden Situationen selbst erlebt, das war nichts Neues mehr für mich. Das hatte ich schon anderswo gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vater muss es beklemmend gewesen sein. Frau Rose erzählte, dass er seine Kinder - zwei Mädchen und ein Junge - nie ausser Haus liess, nicht ins Kino und nicht auf den Spielplatz. Und wenn sie mal vor dem Haus spielten, dann beobachtete er sie ständig vom Balkon aus. Frau Rose erklärte es mit Verlustängsten seinerseits. Er wollte seine Familie nicht nochmal verlieren.&lt;br /&gt;
Oder diese Geschichte, dass es passieren konnte, dass er mitten in der Nacht die gesamte Familie weckte, sie ins Wohnzimmer bat und ihnen dann Geschichten und Märchen erzählte. Wie gespenstisch!&lt;br /&gt;
Dass es Jahre dauerte, bis die Familie eine feste Wohnung hatte, weil die Beamten am Wohnungsamt dieselben wie zur NS-Zeit waren. Wie schrecklich musste es sein, jahrelang in Hotels zu wohnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Frauen erzählten dann auch viel von den KZs. Wenn die Häftlinge zum Appell standen, mussten sie stehen und ihre Notdurft im Stehen verrichten.&lt;br /&gt;
Oder dass Sachsenhausen, wo der Vater war, ein Zentrum der SS-Ausbildung war, weswegen der Vater viel von der SS erzählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinterher konnte das Publikum Fragen stellen. Dazu war ich nicht fähig. Ich musste er erstmal sich setzen lassen. Die Fragen meinerseits werden wohl erst in den nächsten Tagen kommen. Zum Beispiel die, wie sich die beiden Frauen aus ihrer bedrückenden Vergangenheit losgemacht haben. 
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    <pubDate>Tue, 28 Sep 2010 22:14:07 +0200</pubDate>
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