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    <subtitle type="html">Leben in und um Heidelberg</subtitle>
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            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2012-02-03T15:05:58Z</published>
        <updated>2012-02-03T15:24:48Z</updated>
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        <title type="html">Ein Baum aus dem Nest gefallen</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="blühendes Bäumchen Anfang Februar"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/baeumchen02.jpg'><!-- s9ymdb:95 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/baeumchen02.serendipityThumb.jpg" title="blühendes Bäumchen Anfang Februar" alt="blühendes Bäumchen Anfang Februar" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Strahlend blauer Himmel, fast schon verblühtes Bäumchen.</div></div>Eisig kalt ist es zur Zeit, Temperaturen unter Null, trocken, wolkenloser, blauer Himmel, Sonnenschein. Mein Heuschnupfen, der letzte Woche ausgebrochen war (Hasel und Erle fliegen, dank des bisher milden Winters, wieder) verzieht sich, weil dank der Kälte keine Pollen mehr produziert werden.<br />
<br />
An so mancher Stelle hatte es schon zu blühen begonnen. Und blüht jetzt noch. So auch ein ein einzelnes Bäumchen in der Anlage zwischen Stadtbücherei und Turm. Es ist nur ein einzelnes Bäumchen. Alle anderen sind kahl.<br />
Das war schon letztes Jahr so. Nur dieses eine Bäumchen, das der Stadtbücherei am Nächsten steht.<br />
Letztes Jahr hatte ich das nicht verstanden. Ob der Baum krank ist? Eine Notblüte? Aber der Baum lebt noch. Und dieses Jahr blüht er wieder als einzelner, lange vor den anderen (die anderen schaffen so im April/Mai einen rosa Blütentraum).<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Anlage zwischen Stadtbücherei und Turm"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/baeumchen01.jpg'><!-- s9ymdb:94 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/baeumchen01.serendipityThumb.jpg" title="Anlage zwischen Stadtbücherei und Turm" alt="Anlage zwischen Stadtbücherei und Turm" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Links, das schräg stehende und geknickte Bäumchen ist der Frühblüher. Alle anderen sind kahl.</div></div>Aber das blühende Bäumchen ist doch nicht so einzeln. Das ist einfach eine andere Art, und seine Brüder, die halt nicht seine direkten Nachbarn sind, die blühen auch schon. (Den Standort habe ich leider vergessen, aber sie sind irgendwo in Heidelberg.)<br />
Als absoluter Laie bin ich da letztes Jahr nicht draufgekommen, dass dieser "Frühblüher" einfach ein anderes Bäumchen ist als der Rest, der später blüht. Da hatten die Gärtner beim Setzen aus Versehen ein falsches Exemplar eingepflanzt.<br />
<br />
Das Bäumchen ist ein bisschen krumm, und die Rinde sieht angeknackst aus. Man kann schon meinen, das Bäumchen hätte Schaden genommen. 
            </div>
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        <author>
            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-01T13:49:41Z</published>
        <updated>2012-01-01T13:53:50Z</updated>
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        <title type="html">erster Tag 2012</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Böller-Reste im Graham-Park"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/erstertag2012.jpg' onclick="F1 = window.open('/uploads/erstertag2012.jpg','Zoom','height=465,width=615,top=175,left=340,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:93 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/erstertag2012.serendipityThumb.jpg" title="Böller-Reste im Graham-Park" alt="Böller-Reste im Graham-Park" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Im Graham-Park wurde zu Silvester kräftig geballert.</div></div>Der erste Tag des neuen Jahres ist grau, össelig, warm wie im Frühling, nass. Aber: Die Geister sind vertrieben, wie man an dem Bild aus dem Graham-Park sieht. Hoffentlich sind sie auch wirklich vertrieben. Ein Jahr ohne Sorgen wäre mal was.<br />
<br />
In diesem Sinne: Ein schönes neues Jahr allerseits! 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-12-26T17:37:43Z</published>
        <updated>2011-12-26T17:58:52Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Kein Café hat auf!&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                "Kein Café hat auf!" konstatiert die alte Dame vorwurfsvoll, die mit mir zusammen in die Strassenbahn steigt.<br />
Es ist der zweite Weihnachtstag und sie hatte sich auf Kaffee und Kuchen in einem schönen Café gefreut.<br />
Die Strassenbahn fährt an, im Café gegenüber ist alles dunkel (auch in der Kneipe daneben, die eigentlich auch Kuchen haben). "Da schauen Sie, alles dunkel." Sie zeigt auf das Café.<br />
<br />
Ich überlege so, was den offen hat, und erwähne das <a href="http://mildners.com/home/home.html" title="Mildner's">Mildner's</a>, von dem ich gerade komme. Das Mildner's gehöre irgendwie zum <a href="http://www.baeckerei-mantei.de/" title="Bäckerei Mantei">Mantei</a>, teile ich ihr mit, und es habe guten Kaffee. Es sei in der Bergheimer Strasse.<br />
Nein, das sei nicht gut, wenn man erst suchen müsse.<br />
Nun ja, das Mildners hat auch eher junges Publikum und man muss sich das Gewünschte an der Theke abholen. Das ist nicht unbedingt was für alte Damen zwischen 80 und 90 (so schätze ich sie). Und so mobil ist sie auch nicht. Sehr dünn, gebeugte Gestalt (aber keine gebeugte Persönlichkeit, sondern lebhaft am Leben teilnehmend), Stock und wie gesagt Buckel.<br />
<br />
Das <a href="http://www.cafe-schafheutle.de/" title="Café Schafheutle">Schafheutle</a>, bildete ich mir ein, hatte gestern zu. Oder bin ich da gestern vorbeigelaufen, oder wann?<br />
<br />
Nichts habe offen, gar nichts. Das sei ein unmöglicher Zustand, so etwas gab es noch nie. Die Dame schüttelt den Kopf. Sie sei ein Stück die Hauptstrasse hochgelaufen, nichts.<br />
<br />
Das <a href="http://www.cafe-extrablatt.com/" title="Café Extrablatt">Extrablatt</a> erwähne ich, aber es löst bei ihr nichts aus. Dann <a href="http://www.starbucks.com/" title="Starbucks">Starbucks</a>. Was das sei? Das seien Amerikaner. Ja? Nein, da gehe sie nicht rein, das interessiere sie nicht.<br />
<br />
Wir fahren am nächsten Café vorbei, das zu hat. Alles dunkel.<br />
<br />
Die dunklen Cafés, das sind die <a href="http://baeckerei-riegler.de/" title="Bäckerei Riegler">Riegler-Cafés</a>, in die die alte Dame so gerne geht (und ich auch). Mittlerweile sind wir so sehr an diese - teils sehr schön eingerichteten - Cafés gewöhnt, dass wir gar nicht mehr dran denken, dass es auch andere gibt. Und dass diese Riegler-Cafés eben eigentlich Bäckereien sind. Die haben Feiertags gar nicht offen, sonntags aber sehr wohl (manche), v.a. die in der Innenstadt. Die ist die alte Dame gewöhnt, nach denen hat sie vergeblich Ausschau gehalten. Alles zu. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-12-12T13:10:43Z</published>
        <updated>2011-12-12T13:25:37Z</updated>
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        <title type="html">Der Frauenraum des SKM</title>
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                Der FrauenRaum des SKM in der Sendung <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1512980/Menschen---das-Magazin-vom-10122011" title="Menschen - das Magazin">Menschen - das Magazin</a> vom ZDF.<br />
<br />
Das <a href="http://www.skm-heidelberg.de/" title="SKM Heidelberg">SKM</a> ist eine Institution in Heidelberg. Es ist Obdachlosen- und Bedürftigenarbeit. Die Räume sind mitten in der Stadt, nahe beim Hauptbahnhof und noch näher an der Arbeitsagentur. Für die Obdachlosen wird zum Beispiel jeden Tag eine warme Mahlzeit gekocht oder sie können die Institution als Briefkastenadresse nehmen.<br />
<br />
Seit einem Jahr (oder ein paar Monaten länger) gibt es nun auch den FrauenRaum, nur für Frauen. Er ist in einem Problemviertel der Stadt angesiedelt.<br />
Eine Freundin von mir geht da gerne dort hin und hat mich nun auf den Beitrag in der Sendung "Menschen - das Magazin" vom ZDF, ausgestrahlt am 10.12.2011, aufmerksam gemacht.<br />
<br />
Der FrauenRaum ist nicht nur für obdachlose Frauen, sondern allgemein für arme Frauen oder Frauen in einer besonderen sozialen Situation. Meine Freundin lernt dort interessante Frauen kennen. Eine Einstellung, die ich verstehe, denn das sind Frauen abseits vom (bemüht) weichgespülten Mainstream. Diese Frauen erzählen vom Leben, wie es ist.<br />
<br />
In der Sendung habe ich eine erkannt, die der FrauenRaum viel Rückhalt und auch Perspektive gibt, wie mir ihre Mutter erzählt hat. Eine andere ist aufgrund ihrer Behinderung eine Aussenseiterin. Aber wenn die Sprache auf den FrauenRaum kommt, dann strahlt sie und geht aus sich heraus.<br />
<br />
Vorbeigucken wollte ich da deswegen schon länger mal, die Sendung kommt mir gerade zupass. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2011-11-13T16:27:59Z</published>
        <updated>2011-11-13T16:32:23Z</updated>
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        <title type="html">Ein Interview mit Thomas Fey</title>
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                Gerade gehört: Ein SWR2-Interview mit <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/zur-person/rueckschau/thomas-fey/-/id=660474/nid=660474/did=8682360/v3vl05/index.html" title="Interview mit Thomas Fey">Thomas Fey</a>, Dirigent der <a href="http://www.heidelberger-sinfoniker.de/" title="Heidelberger Sinfoniker">Heidelberger Sinfoniker</a>.<br />
<br />
Ich wohne jetzt schon über zehn Jahre in Heidelberg, aber ich habe sie nie beachtet. Zu viel mit anderen Dingen beschäftigt. Das muss sich ändern, denn das ist eine echte Bildungslücke, die es zu schliessen gilt, wie ich an dem Interview mit vielen Musikeinlagen des Orchesters gemerkt habe. 
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-09-09T12:09:40Z</published>
        <updated>2011-10-14T14:10:16Z</updated>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Das &quot;Podium&quot; im Prinz Friedrich"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pf_klein.jpg'><!-- s9ymdb:86 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pf_klein.serendipityThumb.jpg" title="Das &quot;Podium&quot; im Prinz Friedrich" alt="Das &quot;Podium&quot; im Prinz Friedrich" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Das "Podium", Bild unbearbeitet.</div></div><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="trojanisches Pferd"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/trojanisches_pferd_klein.jpg'><!-- s9ymdb:87 --><img class="serendipity_image_right" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/trojanisches_pferd_klein.serendipityThumb.jpg" title="trojanisches Pferd" alt="trojanisches Pferd" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Eine Leihgabe aus der Requisite des Theaters: Das trojanische Pferd.</div></div>Eines meiner Hobbies ist das Knipsen.<br />
Ich sage jetzt bewusst "knipsen", nicht "fotografieren", denn ich bin weit davon entfernt, ein Freak zu sein. Ich habe <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/Traveller+Zoom+TZ/DMC-TZ18/%C3%9Cbersicht/6917858/index.html" title="Lumix DMC-TZ18">meine Kamera</a> zwar immer dabei, aber ich bin nicht ständig auf der Suche nach Motiven. Ich mag nicht immer das Display vor Augen haben, um meine Welt wahrzunehmen. "Fotografieren lernen ist sehen lernen". Ich nehme meine Welt nun immer bewusster wahr, lasse genussvoll vieles unfotografiert stehen.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Odysseus"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/odysseus_klein.jpg'><!-- s9ymdb:88 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/odysseus_klein.serendipityThumb.jpg" title="Odysseus" alt="Odysseus" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Die Fensterbehänge, mit Odysseus zu Penelope schreiend - auch aus der Requisite</div></div>Mittwochs bin ich immer im <a href="http://pf-hd.de/" title="Künstlerkneipe Prinz Friedrich">Prinz Friedrich</a> (<a href="http://billygoodman.com/" title="Billy Goodman">Billy</a> und die <a href="http://used-theband.de/" title="die Band "used"">Zwillinge</a> spielen da), und diese Künstlerkneipe ist eine echte Herausforderung. Nicht nur für den Knipser, auch für den Fotografierer. Die unterschiedlichsten Lichtquellen, wie eine orange Darboven-Werbung, abgeschirmtes Neonlicht an der Decke, Tischlampe, Fenster, Kerzen auf den Tischen, in der Nische LED-Spots und was nicht alles. Ein echtes Schummerfeeling noch dazu, da es nicht sonderlich hell ist. Aber auf den Blitz verzichte ich, da wird es unnatürlich aufgehellt. Blitz gehört auf Geburtstage oder so, wo man einfach hinterher noch wissen will, wer da war. Ansonsten zerstört Blitz die Atmosphäre.<br />
Da hat man an seiner Kamera ordentlich was einzustellen, auszuprobieren und kennenzulernen. <br />
<br />
Letzten Mittwoch habe ich tatsächlich etwas Neues kennengelernt.<br />
Jessen neben mir stellte den Weissabgleich manuell ein, d.h. er hat ein weisses Blatt Papier genommen und darauf fokussiert.<br />
Ich habe gestaunt. Und dachte, das gibt es nur bei Kameras der höheren Klasse. Nein, meinte er, bei kleineren gäbe es das auch schon. Woraufhin ich daheim erstmal meine Bedienungsanleitung studiert habe. Tatsächlich! Nun, der nächste Mittwoch wartet schon.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Erklärungen beim Soundcheck."  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/zwillinge01.jpg'><!-- s9ymdb:89 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/zwillinge01.serendipityThumb.jpg" title="Erklärungen beim Soundcheck." alt="Erklärungen beim Soundcheck." /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Dario (links) und Marco (rechts) lauschen beim Soundcheck auf Billys Erklärungen.</div></div><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Beim Auftritt."  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/zwillinge02.jpg'><!-- s9ymdb:90 --><img class="serendipity_image_right" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/zwillinge02.serendipityThumb.jpg" title="Beim Auftritt." alt="Beim Auftritt." /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Die Band in Aktion. Von links nach rechts: Dario, Marco, Billy.</div></div>An die <a href="http://www.xnview.com/de/" title="XnView, kleines Tool zur Bildbearbeitung">Bildbearbeitung</a> habe ich mich dank Prinz Friedrich auch wieder hingesetzt. Bleibt einem ja nichts anderes mehr übrig. Die Bilder haben einen derartigen Rotstich - kann man sich ja denken bei dieser Darboven-Werbung im Eck - und sowas von dunkel. Ich habe die Musiker beim Spielen fotografiert. Da kommt das Licht von hinten bzw. abgedämmt von oben. Was heisst, dass die Vorderfront der Musiker sowas von dunkel ist. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gammakorrektur" title="Erklärung zur Gammakorrektur">Gammakorrektur</a> habe ich vor ein paar Tagen <a href="http://violine.twoday.net/stories/die-gammakorrektur-machts/" title="Blog "mal schräg und mal schön" über die Gammakorrektur.">entdeckt</a>, das hilft schon mal. Ein (roter) Spot auf die Musiker war nur beim allerersten Gig da, jetzt ist es sehr schummrig.<br />
Schärfen musste ich auch. Die Ergebnisse seht Ihr hier an den Musikerbildern.<br />
<br />
Die Bilder erhaltet Ihr in gross, wenn Ihr auf die kleinen klickt.<br />
<br />
<strong>Nachtrag:</strong><br />
Am Besten kommen die Bilder raus, wenn man den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lochkamera" title="Lochkamera">Lochkameraeffekt</a> der Kamera nutzt. Auf flickr habe ich ein <a href="http://www.flickr.com/photos/frauvioline/sets/72157627505763587/" title="Album "Prinz Friedrich"">Album</a> mit meinen Versuchen angelegt. 
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-10-08T15:23:00Z</published>
        <updated>2011-10-08T15:25:07Z</updated>
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        <title type="html">4. Fotofestival</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Fotofleck"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/fotofestival.jpg'><!-- s9ymdb:92 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/fotofestival.serendipityThumb.jpg" title="Fotofleck" alt="Fotofleck" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Keine Fotowand, sondern ein Fotofleck im Heidelberger Kunstverein.</div></div>Zur Zeit läuft das <a href="http://www.fotofestival.info/de/" title="Fotofestival">4. Fotofestival</a> der Rhein-Neckar-Region. Sogar in der <a href="http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/ausstellungen/mannheim-ludwigshafen-und-heidelberg" title="Hinweis auf des Fotofestival im National Geographic.">National Geographic</a> steht ein Hinweis dazu. Deren Beschreibung finde ich auch die Beste:<br />
<blockquote>Zeigen wollen die Fotografien, was uns im heutigen Zeitalter beeinflusst. Ein anderer Schwerpunkt des Festivals liegt darin, die Realität durch die Aufnahmen zu hinterfragen und Gefühle hervorzurufen. Außerdem soll der Betrachter Antworten finden auf: „ Wie lauten einige der wichtigsten Fragen und Herausforderungen, denen die Menschheit heute gegenübersteht und wie werden sie dargestellt?“ Das Fotofestival macht eine „Reise in das Reich des Menschen“. </blockquote><br />
Diese Beschreibung sagt doch viel mehr aus als "Lebenskreisläufe" oder der Titel der Ausstellungen "The eye is a lonely hunter". Oder was soll ich mit einem (Teil-)Satz wie:<br />
<blockquote>Das 4. Fotofestival ruft die Fotografie in den Zeugenstand und widmet sich ihrer Rolle als visuelle Ausdrucksform einer Conditio humana zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts:</blockquote><br />
Das steht so auf der offiziellen Website, gleich auf der ersten Seite. Da verstehe ich gar nichts, das ist mir zu gedrechselt.<br />
<br />
Nun ja, in zwei Ausstellungen in Heidelberg war ich, einmal in der <a href="http://prinzhorn.ukl-hd.de/index.php?id=2" title="Fotofestival in der Sammlung Prinzhorn">Sammlung Prinzhorn</a> auf dem Psychiatrie-Gelände und noch im <a href="http://hdkv.de/ausstellungen/programm_fotofestival.htm" title="Fotofestival im Heidelberger Kunstverein">Heidelberger Kunstverein</a>.<br />
<br />
Die Ausstellung in der Prinzhorn-Sammlung ist wahrhaft eine Depri-Sammlung. Roger Ballen hat die weisse Bevölkerung Süd-Afrikas porträtiert, die mit dem Ende der Apartheid alles verloren hatten. Zutiefst verstörte Menschen, kaum jemals zu einem Lächeln fähig. Sehr eindrücklich das Bild mit den erwachsenen eineiigen Zwillingen. Sie wirken debil, ihnen läuft der Sabber aus den Mündern.<br />
Das ruft auf jeden Fall Gefühle hervor und macht nachdenklich.<br />
<br />
Ganz anders die Ausstellung im Heidelberger Kunstverein. Mehrere Fotografen, sodass man sich auf jedes Bild neu einlassen muss. Die Bilder selbst auch von ihrer Aussage her eingängiger, gefälliger, schneller erfassbar.<br />
Das Schwulenpärchen etwa, salt and pepper noch dazu, wie sie nebeneinander im Bett liegen und sich über irgendwelche Dinge austauschen, zutiefst teilnehmend an dem, was der andere sagt. Die Aussage ist nur allzu klar. Oder das Bild des Neugeborenen, mit noch nicht entfernter Nabelschnur. Ganz klar, ein Höhepunkt im Leben.<br />
Die Leinwand-Videos dagegen regen mehr zum Nachdenken an.  Eines ist über eine türkische Hochzeit. Wie die Leute feiern, tanzen, wie öffentlich ausgerufen wird, wer wieviel gespendet hat (erkleckliche Summen), wie mann/frau sich herausputzt beim Friseur und, und, und. Pures, ausgelassenes Leben.<br />
Im Eingangsbereich das andere Leinwand-Video. Finnischer Herkunft. Es geht um einen Leichenbestatter. Meine Freundin und ich sind dann raus, als es um einen Mitarbeiter namens Paavo ging, der frei hatte und dann nicht mehr zur Arbeit erschien. Wir wollten nicht mehr wissen, wie er gestorben ist. Das wirkte wie ein Krimi.<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/88-Eindruecke-des-Starts-von-Friedhelm-Hengsbach-SJ-fragt-nach-....html" rel="alternate" title="Eindrücke des Starts von &quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot;" />
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            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-02T10:40:37Z</published>
        <updated>2011-10-02T11:48:51Z</updated>
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        <title type="html">Eindrücke des Starts von &quot;Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ...&quot;</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                "Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ..." ist eine neue Diskussionsreihe im <a href="http://www.heinrich-pesch-haus.de" title="Heinrich-Pesch-Haus">Heinrich-Pesch-Haus</a> in Ludwigshafen. Dort lebt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhelm_Hengsbach" title="Friedhelm Hengsbach SJ">Friedhelm Hengsbach SJ</a>, einer der bekanntesten/führendsten Sozialethiker Deutschlands.<br />
<br />
Ich hatte ihn letztes Jahr zum ersten Mal erlebt, in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliggeistkirche_%28Heidelberg%29" title="Heiliggeistkirche">Heiligkeistkirche</a> bei einer Veranstaltung während der Armutswoche zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Lautenschl%C3%A4ger" title="Manfred Lautenschläger">Manfred Lautenschläger</a> und <a href="http://www.linksfraktion.de/abgeordnete/gregor-gysi/profil/" title="Gregor Gysi">Gregor Gysi</a>. Die beiden letzteren sind bekannte Figuren, Hengsbach war mir neu. Er war beeindruckend. Sehr, sehr fundiert, gab keinerlei Polemik und liess sich auch auf keinerlei Polemik ein, liess sich aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Wie gesagt, es war beeindruckend.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ..."  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/hengsbach.jpg'><!-- s9ymdb:91 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/hengsbach.serendipityThumb.jpg" title="Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ..." alt="Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ..." /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Von links nach rechts: Sahra Wagenknecht, Friedhelm Hengsbach SJ, Ulrich van Suntum.</div></div>Als ich dann von dieser Veranstaltungsreihe "Friedhelm Hengsbach SJ fragt nach ... " erfuhr, musste ich natürlich hin. Weiterhin anwesend waren <a href="www.sahra-wagenknecht.de/ title="Sahra Wagenknecht">Sahra Wagenknecht</a> und <a href="de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_van_Suntum" title="Ulrich van Suntum">Ulrich van Suntum</a>.<br />
Friedhelm Hengsbach mit seinem Hintergrund der Jesuiten war genau der richtige Moderator dieses Abends, da alle drei sehr fundiert waren, aber durch van Suntums aggressive Art (er polemisierte zum Steinerweichen) seine Fertigkeiten in Menschenführung und seine - durch den Glauben geprägten - Einsichten in den Menschen gefragt waren.<br />
<br />
Was mir sehr negativ aufgefallen ist, das war die Klatscherei bei van Suntums polemischen Ausfällen. Das hat mir doch einiges über unsere Gesellschaft geoffenbart. Man kann nicht klatschen, wenn einer meint, Hartz IV sei ausgewogen und die Bezieher dieser Massnahmen hätten nichts zu meckern. Diejenigen, die da klatschen, entziehen sich mutwillig der Realität, der Auseinandersetzung mit dem nächsten mit ihren Scheuklappen. Nie sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Das fängt schon damit an, dass man sich seinen Sachbearbeiter nicht aussuchen/wechseln kann. Das Leben spielt anders. Man kann einfach nicht mit jedem, das ist ganz normal, und bei derartig existentiellen Sachen muss man wirklich miteinander können. Das nächste ist, und das muss klar sein, dass diese Gesetze mit heisser Nadel gestrickt sind. Es hängen vor den Sozialgerichten eine sehr hohe Zahl von Klagen wegen dieser Gesetze und ihrer Auswirkungen an, die in hohem Mass für die Kläger entschieden werden. Da kann man doch nicht sagen, mit Hartz IV sei alles bestens bestellt.<br />
Klar, Ulrich van Suntum als ein herausragender Vertreter des <a href="www.insm.de/" title="INSM">INSM</a> wird das sagen, aber man muss dem nun nicht blindlings hinterherfolgen.<br />
<br />
Für mich sind da einige Fragen aufgetaucht, zumal ich letztes Jahr damit begonnen hatte, mich für die seelischen Auswirkungen der Nazizeit zu befassen. (Ein Buch dazu: <a href="http://www.pb-bookshop.de/product_info.php?products_id=98" title="Geschichte in uns">Geschichte in uns</a>.)<br />
Wollen viele auch heute noch einen "Führer", der sie vor der Komplexität des menschlichen Lebens "bewahrt"? Wollen sie seelisch aufgefangen werden von Meinungsmachern und Polemikern wie BILD und Co? Wieso gehen sie dann nicht in Seelsorge? Können sie ihre Schwächen und Ängste nicht zugeben und weigern sie sich, damit umzugehen? Stattdessen lieber Sündenböcke suchen? Eine angeblich wohlgeordnete Welt entwerfen, in der jeder Strohhalm seinen Platz hat, um nicht denken zu müssen?<br />
Und dann: Suchen sie insgeheim doch nach echter Seelsorge, wie sie etwa die <a href="http://www.jesuiten.org" title="Jesuiten">Jesuiten</a> bieten (das Heinrich-Pesch-Haus ist ein Standort der Jesuiten) und waren sie deswegen - ihnen unbewusst natürlich - dort? Ich meine jetzt echte Seelsorge, um zu einem erfüllten und gelingenden Leben zu kommen. Die Jesuiten bieten hervorragende Seelsorge.<br />
<br />
Van Suntum ist direkt hinter Hengsbach die Treppe zur Bühne runter. Das erstaunte mich. Als hätte er Zutrauen zu Hengsbach gefunden. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-08-22T14:10:24Z</published>
        <updated>2011-08-31T13:06:57Z</updated>
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        <title type="html">Fotoausstellung Pubertät</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Bis Ende August läuft in der Klinik St. Elisabeth <a href="http://www.sankt-elisabeth.de/1_6_1_aktuelles.html#37" title="Forum und Ausstellung "Pubertät"">das Forum und die Ausstellung</a> von der Fotografin <a href="http://www.keskin-arts.com/" title="Fotoatelier Gülay Keskin">Gülay Keskin</a> zum Thema Pubertät. Ausführliche Informationen gibt es unter den beiden Links. Das dort Gesagte wiederhole ich nicht nochmal.<br />
<br />
Die Ausstellung ist im Park, geöffnet von 8.00-20.00 Uhr, jeden Tag. Für Forumsbeiträge (es gibt etliche Workshops zum Thema Pubertät) bitte in der <a href="http://www.sankt-elisabeth.de/1_6_1_aktuelles.html#37" title="Forum Pubertät">Klinik</a> unter der angegebenen Adresse fragen.<br />
<br />
Die Pubertät ist ein schwierige Zeit. Allgemein bekannt. Gülay Keskin hat das nun umgesetzt, in grossformatigen Paarfotos, ein Kind und ein Elternteil. Das Kind (oder der Erwachsene) hält ein Schild in der Hand. Oben die Aussage des Elternteils in Rückbesinnung auf seine Zeit damals, der untere Text ist die Vorschau des Kindes - oft die Eltern reflektierend - in die Zukunft.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Vater und Sohn"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet614.jpg'><!-- s9ymdb:77 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet614.serendipityThumb.jpg" title="Vater und Sohn" alt="Vater und Sohn" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Vater und Sohn</div></div><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Aussage zu Vater und Sohn"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet616.jpg'><!-- s9ymdb:78 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet616.serendipityThumb.jpg" title="Aussage zu Vater und Sohn" alt="Aussage zu Vater und Sohn" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Aussage zu Vater und Sohn</div></div><br />
Der Sohn träumt von einem properen Klischeeleben, das es niemals geben wird. Gutbürgerlich. Der Vater blickt wehmütig auf seine Zeit als Jugendlicher zurück, eine Zeit, die er wohl nach Kräften ausgelebt hat (so manche männliche Jugendliche haben da ja so richtig ihre Sturm- und Drangzeit, nicht nur mit Komasaufen).<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Mutter und Sohn"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet649.jpg'><!-- s9ymdb:84 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet649.serendipityThumb.jpg" title="Mutter und Sohn" alt="Mutter und Sohn" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Mutter und Sohn</div></div><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Aussage von Mutter und Sohn"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet652.jpg'><!-- s9ymdb:85 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet652.serendipityThumb.jpg" title="Aussage von Mutter und Sohn" alt="Aussage von Mutter und Sohn" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Aussage von Mutter und Sohn</div></div><br />
Der Sohn ist voller Zuversicht und Vertrauen auf seine Mutter (Hand auf Bauch) und in seine Zukunft. Die Mutter sieht wehmütig, dass es heute doch viel mehr Möglichkeiten gibt. Die beiden sind sehr innig miteinander.<br />
<br />
<br />
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<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Vater und Tochter"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet623.jpg'><!-- s9ymdb:80 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet623.serendipityThumb.jpg" title="Vater und Tochter" alt="Vater und Tochter" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Vater und Tochter</div></div><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Aussage Vater und Tochter"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet633.jpg'><!-- s9ymdb:81 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet633.serendipityThumb.jpg" title="Aussage Vater und Tochter" alt="Aussage Vater und Tochter" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Aussage Vater und Tochter</div></div>Dieses Bild zeigt die Familienmitglieder nicht in Innigkeit, sondern in die Welt marschierend. Symptomatisch für den Vater die Rockerausstattung und die Aussage "Als ich so alt war wie Du, wollte ich unabhängig, frei und vor allem alleine sein, niemanden brauchen."<br />
Ähnlich der Freiheitsdrang der Tochter, die das Erwachsensein einfach geniessen will. Als gäbe es keine wie auch immer gearteten Katastrophen, Krisen, Verantwortlichkeiten, was auch immer.<br />
<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Mutter und Tochter"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet634.jpg'><!-- s9ymdb:82 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet634.serendipityThumb.jpg" title="Mutter und Tochter" alt="Mutter und Tochter" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Mutter und Tochter</div></div><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="noch ein Vater-Tochter-Pärchen"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet642.jpg'><!-- s9ymdb:83 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/pubertaet642.serendipityThumb.jpg" title="noch ein Vater-Tochter-Pärchen" alt="noch ein Vater-Tochter-Pärchen" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">noch ein Vater-Tochter-Pärchen</div></div><br />
Noch ein paar mehr Bilder. Das rechte war wohl ein Akademikerhaushalt. Gülay Keskin hat die unterschiedlichsten Menschen porträtiert.<br />
<br />
<strong>Nachtrag am 31.08.:</strong><br />
<br />
Ich habe noch oft an diese Ausstellung gedacht. Die Jugendlichen scheinen die Träume/(frühen) Lebenshaltungen ihrer Eltern verwirklichen zu wollen.<br />
<br />
Nun habe ich über <a href="http://twitter.com/#!/tiniaden/status/108879091121401858" title="Tweet zu Rollenbildern">Twitter</a> einen <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/maedchen-sollen-harmlose-prinzessinnen-sein/4557398.html" title="Artikel im Tagesspiegel">Artikel im Tagesspiegel</a> zu heutigen Rollenvorstellungen der Eltern gelesen.<br />
Da steht auf der <a href="Nun ist die Erwachsenenwelt viel differenzierter, Frauen werden Ingenieurinnen oder Bundeskanzlerin. Dass Erwachsene Kindern dennoch eine rosa-blaue Eindeutigkeit verschreiben, wirkt eskapistisch. Darin spiegelt sich der Wunsch der Erwachsenen, aus dem eigenen, oft als Überforderung empfunden Alltag zu flüchten, in dem Frauen wie Männer gleichzeitig Job, Kinder und Beziehungen zu bewältigen haben." title="dritte Seite des Artikels">dritten Seite</a>:<br />
<blockquote>Nun ist die Erwachsenenwelt viel differenzierter, Frauen werden Ingenieurinnen oder Bundeskanzlerin. Dass Erwachsene Kindern dennoch eine rosa-blaue Eindeutigkeit verschreiben, wirkt eskapistisch. Darin spiegelt sich der Wunsch der Erwachsenen, aus dem eigenen, oft als Überforderung empfunden Alltag zu flüchten, in dem Frauen wie Männer gleichzeitig Job, Kinder und Beziehungen zu bewältigen haben.</blockquote><br />
Das passt zu den Eltern-Kind-Paaren der Ausstellung. Der Vater etwa, der wehmütig auf seine wilde und ungebundene Jugend zurückblickt (und der Sohn dazu, der von einem Heile-Welt-Erwachsensein träumt). Ähnlich das "Rockerpärchen". Auch da wird die Realität ausgeräumt. 
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/85-Das-RNZ-Blog-gibt-es-nicht-mehr.html" rel="alternate" title="Das RNZ-Blog gibt es nicht mehr" />
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-07-24T10:28:03Z</published>
        <updated>2011-07-24T10:28:03Z</updated>
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        <title type="html">Das RNZ-Blog gibt es nicht mehr</title>
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                Das <a href="http://www.rnz-blog.de/" title="URL zum RNZ-Blog">RNZ-Blog</a> gibt es nicht mehr. (Für alle, die bei uns nach dem RNZ-Blog suchen.) Die Gründe wissen wir nicht, wir haben es aber auch nicht verfolgt.<br />
<br />
Wer Fragen hat, wende sich bitte an die <a href="http://www.rnz.de/RNZ-Kontakt.html" title="Kontakt-Seite der RNZ">RNZ</a>. 
            </div>
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/84-18.-Verleihung-des-Clemens-Brentano-Preises.html" rel="alternate" title="18. Verleihung des Clemens-Brentano-Preises" />
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-07-19T20:19:25Z</published>
        <updated>2011-07-21T11:51:32Z</updated>
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        <title type="html">18. Verleihung des Clemens-Brentano-Preises</title>
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                Der Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg wurde dieses Jahr an <a href="http://www.wolfgang-herrndorf.de/" title="Blog von Wolfgang Herrndorf">Wolfgang Herrndorf </a>verliehen. Am 19. Juli wurde er im Hilde-Domin-Saal stellvertrend an <a href="http://www.riesenmaschine.de" title="Blog Riesenmaschine mit Kathrin Passig">Kathrin Passig</a> übergeben (der Autor war gesundheitlich verhindert), die die Laudatio hielt und anschliessend vorlas aus <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Wolfgang_Herrndorf_Tschick.2856971.html" title="Verlagsseite zu Tschick">Tschick</a>, dem Jugendroman, für den er geehrt wurde.<br />
<br />
Am Nachdrücklichsten war mir die Lesung von Wolfgang Herrndorf selbst. Per <a href="http://www.youtube.com/watch?v=za882b_vTzs" title="Wolfgang Herrndorf liest aus "Tschick"">Film</a> (4:37 Minuten) war er dabei, aufgenommen bei einer Lesung im "Roten Salon" der Berliner Volksbühne.<br />
Wie er sich ständig bewegt! Hand in die Haare, am Bein gekratzt, zur Seite sich beugend, zum Wasserglas tastend, um die Hand dann wieder zurückzuziehen, ... Eine Show für sich.<br />
<br />
Er liest auch sehr gut, lebendiger, als Kathrin Passig das heute abend gemacht hat. Aber klar, es ist sein eigenes Buch, das liest sich wohl auch anders als ein fremdes.<br />
<br />
Das Buch selbst ist ein sehr lebendiges Werk. Dran am Puls des Lebens. So berechenbar und gleichzeitig so verrückt wie das Leben eben ist, wenn man es zulässt. (Ich halte Wolfgang Herrndorf für einen guten Beobachter.) So überraschend, wie Menschen sein können. Wie etwa der alte Herr, der den beiden Protagonisten erst eine Gewehrkugel in die Autoscheibe schiesst, aber dann die beiden in sein Haus einlädt und sich mit ihnen ganz gemütlich und locker unterhält.<br />
Ein lesenswertes Buch, beste und gehobene Unterhaltung. Nicht nur für Jugendliche, auch für Erwachsene.<br />
<br />
Der Hilde-Domin-Saal war gut besetzt. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-07-10T11:19:24Z</published>
        <updated>2011-07-10T11:34:42Z</updated>
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        <title type="html">lap steel guitar</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <a href="http://www.kimock.com/" title="Steve Kimock">Steve Kimock</a> war die Tage hier in Deutschland auf Tour, zusammen mit seinem alten Freund <a href="http://billygoodman.com/" title="Billy Goodman">Billy Goodman</a>. Beim Gig im <a href="http://www.pf-hd.de" title="Prinz Friedrich">Prinz Friedrich</a> war ich mit dabei.<br />
Eines von den beiden Fotos, die ich gemacht habe, ist sogar etwas geworden, besonders, wenn man es verkleinert (Klick auf das Bild und es wird grösser). So kann ich Euch eines von Steves Instrumenten zeigen, das doch etwas Besonderes ist: Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lap_steel_guitar" title="Wikipedia-Eintrag zu Lap Steel Guitar">Lap Steel Guitar</a>.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class="serendipity_image_link" title="Steve Kimock an der Lap Steel Guitar"  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/lapsteelguitar.jpg' onclick="F1 = window.open('/uploads/lapsteelguitar.jpg','Zoom','height=390,width=515,top=212.5,left=390,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes'); return false;"><!-- s9ymdb:76 --><img class="serendipity_image_left" width="150" height="113"  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/lapsteelguitar.serendipityThumb.jpg" title="Steve Kimock an der Lap Steel Guitar" alt="Steve Kimock an der Lap Steel Guitar" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Steve Kimock mit der Lap Steel Guitar in der Mitte.</div></div>Ich hatte vorher so etwas noch nie gesehen, geschweige denn wusste ich etwas davon. Die Lap Steel Guitar liegt, wie der Name schon sagt, auf dem Schoss des Spielers. Die Töne werden mit einer Art kurzem, dicken Stab abgegriffen (erinnert an die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Slide_guitar" title="Wikipedia-Eintrag zu Slide Guitar">Slide Guitar</a>, nur dass bei der Slide Guitar der Finger im Röhrchen drin steckt und bei der Lap Stick Guitar der Stab von der Hand umfasst wird).<br />
<br />
Diese Art Gitarre scheint etwas sehr Amerikanisches zu sein. Denn ich habe in der englischsprachigen Wikipedia einen Eintrag dazu gefunden, in der deutschen aber nicht. Dasselbe mit der Slide Guitar. Dadurch, dass Billy damit spielt, habe ich es kennengelernt. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-05-22T09:44:10Z</published>
        <updated>2011-05-22T10:04:18Z</updated>
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        <title type="html">Kennst Du den?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Im <a href="http://mildners.com/home/home.html" title="Mildner's">Mildner's</a> macht <a href="http://www.susanne-lencinas.de/" title="Fotografin Susanne Lencinas">Susanne Lencinas</a> eine Fotoausstellung. Momentan hängen da lauter <a href="http://www.susanne-lencinas.de/Maenner/index.html" title="Männerporträts">Männerporträts</a>, die die <a href="http://www.mannheim360.de/susanne/" title="Frauenporträts">Frauenporträts</a> ablösen.<br />
<br />
Die hängen (hingen) im Mildner's an der Wand. Interessant, wie sich die Porträtierten geben.<br />
Die Frauen durften sich verkleiden, die Männer zeigen "herbe Natur".<br />
<br />
Neugierig schaut man, während man seinen Kaffee geniesst, auf die Porträts. (Bzw. ich schaue gerade die Fotos auf der <a href="http://www.susanne-lencinas.de/Maenner/index.html" title="Männerporträts">Website</a> durch.) Ob man da jemanden kennt? Von Heidelberg heisst es doch immer, es sei ein Dorf.<br />
<br />
Ja, einer, mit einem echt herben Gesicht und Zopfmusterpulli, den erkenne ich als Stammgast des Mildners (neunter von rechts).<br />
Der dreizehnte von rechts, der mit der Krawatte, der könnte von einem unretuschierten Politikerplakat stammen (aber ich kenne ihn nicht).<br />
Der sechzehnte von rechts (der unrasierte mit der Glatze), der kommt mir bekannt vor. Woher? Aus dem Literaturcafé? Weiss nicht. Kenne zu viele Leute.<br />
Den 30sten von rechts, auf dem Hocker sitzend, den habe ich mal in einem mittlerweile schon längst gestorbenen Blogprojekt kennengelernt. Den trifft man immer mal wieder irgendwo in Heidelberg.<br />
Lustig das Porträt links neben seinem, der die Nummer hochhält. Ob das ein Historiker ist? Oder ein Polizeibeamter? Oder was? Wie kommt er auf diese Persiflage eines Gefangenenfotos?<br />
Das vierte von links, das sieht aus wie ein Mädchen. Das erinnert mich an <a href="http://www.matigavriel.com/" title="Mati Gavriel">Mati Gavriel</a>. Der sieht auch so aus, wie ein Mädchen.<br />
Am Besten finde ich das erste, zumindest ist es das, das mich am meisten anspricht. Das mit dem Hund. Das sieht so richtig nach gelebtem Leben aus.<br />
<br />
Ob die Frauen besser ausschauen oder die Männer? Kann ich nicht sagen. Beides stammt aus dem Leben. Die Frauen offensichtlich mit Phantasie, weil die Porträts bunt sind und die Frauen sich verkleiden dürfen. Aber so mancher Mann ist nicht weniger phantasievoll, trotz schwarz-weiss und null Verkleidung.<br />
Mich sprechen beide Projekte an. 
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-05-15T19:15:10Z</published>
        <updated>2011-05-15T19:41:37Z</updated>
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        <title type="html">Die Impulse des Stifts Neuburg</title>
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                Durch Anselm Grün bin ich auf die Benediktiner gestossen. Ich halte zur Zeit endlich ein Buch von ihm in den Händen. "Mein Weg in die Weite" heisst es. Es ist ein Interview mit ihm, erschienen bei Herder (2003). Ein weiser Mensch, ein tiefgründiger Mensch und v.a. liebevoll mit viel Weitblick.<br />
<br />
Da ich gerade über ein paar Menschen in meinem Leben nachdenke, die sehr auffällig sind und denen tiefgründige Hilfe sehr gut tun würde, habe ich an das sogenannte Recollectiohaus gedacht, das sie dort in der <a href="http://www.abtei-muensterschwarzach.de/" title="Abtei Münsterschwarzach">Abtei Münsterschwarzach</a> haben. (Anselm Grün ist Benediktiner und gehört zu den Benediktinern in dieser Abtei. Dort ist er Cellerar.) Ich hatte leider übersehen, dass diese Recollectiohaus nur für Priester und Ordensbrüder in einer psychischen Krise gedacht ist, nicht allgemein für Menschen in einer Krise.<br />
<br />
Schade, aber bis vor wenigen Minuten hatte ich noch die Hoffnung, dass es das im <a href="http://www.stift-neuburg.de/" title="Stift Neuburg">Stift Neuburg</a> auch gibt (kann schon sein, dass es das gibt, aber eben nicht für Aussenstehende).<br />
<br />
Dafür habe ich auf deren Website was anderes faszinierendes gefunden: <a href="http://www.stift-neuburg.de/magazin/impulse.html" title="Impulse des Stifts Neuburg">Die Impulse</a>. <br />
Ich dachte gleich mal an die <a href="http://www.einfachlebenbrief.de/" title="Brief "einfach leben"">Monatsschriften</a> von Anselm Grün. Ich war neugierig, habe reingelesen und gleich mal in meinem Feedreader abonniert.<br />
<br />
Beim Impuls <a href="http://www.stift-neuburg.de/magazin/impulse/200-woran-wir-leiden.html" title="Woran wir leiden">Woran wir leiden</a> bin ich hängengeblieben. Hier ein Auszug:<br />
<blockquote>Wie hat Jesus den Taubstummen geheilt? Nicht durch eine Pille oder durch ein Fingerschnippen. Es geht ihm nicht um das Mirakel. Er lässt den anderen mit seiner Not an sich heran. Er geht auf ihn zu und berührt ihn. Mit einem Gestus ungeheurer Intimität durchbricht er die Mauer der Isolation, in der der Taubstumme gelebt hat.</blockquote><br />
Will ich die Not eines anderen lindern, muss ich auf ihn zugehen. Ganz persönlich, mit offenem Herzen, "die Not eines anderen an sich heranlassend".<br />
In unserer schnelllebigen Welt lassen wir uns nicht mehr aufeinander ein, nicht mehr tiefgründig. Natürlich kann man sich tiefgründig einlassen, aber das muss man bewusst tun. Auch in dem Bewusstsein, dass das in irgendeiner Weise aufsehenerregend ist - oder aber von den Unbeteiligten überhaupt nicht verstanden wird.<br />
<br />
Abt Franziskus Heeremann meint weiter unten im Text:<br />
<blockquote>Wo es uns – wenigstens in Ansätzen – gelingt, uns auf den bedürftigen Mitmenschen hin zu transzendieren, in ihm den Bruder und die Schwester zu erkennen, da geschieht etwas in unserem Leben.</blockquote><br />
Ja, wir sind nicht mehr unberührt, das Leben ist nicht mehr egal, gleichförmig oder was an Oberflächlichem mehr ist. Wir sind beteiligt. Wir geben ein Stück von unserem Herzen, und empfangen ein Stück vom Herzen des Gegenübers. Und erfahren Sinnhaftigkeit in unserem Leben. 
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-05-12T14:50:53Z</published>
        <updated>2011-05-12T15:26:09Z</updated>
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        <title type="html">neugierig auf einen Vortrag</title>
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                Ich bin neugierig auf einen Vortrag von <a href="http://www.claudiaschreiber.de/" title="Claudia Schreiber">Claudia Schreiber</a> im <a href="http://www.morata-haus.de/" title="Morata-Haus">Morata-Haus</a>. Am Mittwoch, dem 29.06. um 20.15 Uhr, Eintritt 5€ bzw. 3,50€ (ermässigt). Der Titel ist "Nichts als die reine Wahrheit?"<br />
<br />
Es geht um den christlichen Fundamentalismus, und wie Menschen sich plagen, wenn sie aus einem solchen Hintergrund herauswachsen und Distanz gewinnen.<br />
<br />
Wie die Jungfrau zum Kind bin ich vor Jahren zu den Freikirchen gekommen. Ich hatte von nichts eine Ahnung. Ich dachte nur, eine lebendige Gemeinde, das gefällt mir.<br />
Lebendig, ja von wegen!<br />
Mittlerweile weiss ich durch meine Lektüre (<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=116268" title="Im Kampf für Gott">Im Kampf für Gott</a> von Karen Armstrong, erschienen im Siedler-Verlag) schon einiges mehr. Mir selbst kommt der Fundamentalismus vor, als würde die Bibel ausgequetscht wie eine Zitrone und dann ernährt man sich von den Resten.<br />
Daran ist nichts Lebendiges mehr, sondern nur viele Verkrümmungen, Verkümmerungen, Ängste, Störungen.<br />
<br />
 <br /><a href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/80-neugierig-auf-einen-Vortrag.html#extended">"neugierig auf einen Vortrag" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/79-aus-dem-Wort-vom-Samstag.html" rel="alternate" title="aus dem Wort vom Samstag" />
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-05-02T14:49:44Z</published>
        <updated>2011-05-02T15:06:27Z</updated>
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        <title type="html">aus dem Wort vom Samstag</title>
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                Am Samstag abend war ich zum Gottesdienst in der <a href="http://www.weinberg.cc" title="Vineyard Heidelberg">Vineyard</a>, einer Freikirche.<br />
Marlin war der Prediger und es ging um eine der <a href="http://vhd-content.blogspot.com/2009/11/unsere-7-traume.html" title="sieben Träume der Vineyard">Visionen</a> der Vineyard, das Engangement bei den Künsten (anscheinend fordern das auch sowohl der gewesene als auch der jetzige Papst (und endlich mal keine Katholiken-Schelte in einer Freikirche)).<br />
<br />
Dabei kam er unter anderem auf das altbekannte Gleichnis vom Sämann zu sprechen (Matthäus 13,18-23). Der Sämann, der auf die unterschiedlichsten Böden sät, und je nach Beschaffenheit des Bodens geht die Saat auf, nur bedingt, kaum oder gar nicht.<br />
<br />
Marlin kam auf die Dornen zu sprechen, die drohen, die Ernte zu vernichten. Die Dornen sind Sorgen, Begierden, wohl auch die Alltäglichkeiten. In der Luther-Übersetzung von 1984 steht:<br />
<blockquote>Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht</blockquote>Matthäus 13,18<br />
<br />
(Bei Marlin stand wirklich Begierden, nicht Reichtum, ich weiss aber nicht, welche Übersetzung er hatte und habe das auch beim <a href="http://www.bibleserver.com" title="Bibelübersetzungen">Suchen</a> nicht gefunden.)<br />
Er stand nicht da mit erhobenem Zeigefinger, und sagte uns nicht, wie wir sein sollen (der gute Boden). Er stellte sich auch nicht als der Gut- oder gar Bessermensch hin, der nichts anderes als guten Boden bei sich kennt.<br />
Nein, er redete von den Dornen. Er sei einer der Menschen, die aufpassen müssten, dass die Dornen aus Sorgen und Begierden die gute Frucht nicht erstickten.<br />
<br />
Wie leicht ist das heute, die Dornen drüberwuchern zu lassen! In unserer Welt aus Hetze und Eile, aus "höher, weiter, schneller", der Bedürfnisweckung durch die Reklame.<br />
Lieber weniger als mehr, lieber mal innehalten. Lieber mal in vollem Bewusstsein auskosten, ganz dabei sein, nicht nur halb oder in diesem Irgendwie, mit dem wir um des Konsumierens willen dabei sind.<br />
Und vor allem: Das Einfache schätzen lernen. Nichts dazu geben, einfach stehen lassen, wie es ist. Annehmen, wie es ist. Keine Zusätze. Nichts besser machen wollen. Das "Ist" annehmen.<br />
<br />
Eine Botschaft, die im Herzen zu behalten ist. 
            </div>
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            <name>Violine</name>
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        <published>2011-04-28T19:55:12Z</published>
        <updated>2011-04-29T04:53:52Z</updated>
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        <title type="html">anhaltende musikalische Eindrücke</title>
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                <a href="http://www.billygoodman.com" title="Billy Goodman">Billy Goodman</a>, ein Freund von mir, hat seit Wochen nun schon ein residency gig (wie er es nennt, ich kann das nicht übersetzen) im <a href="http://www.pf-hd.de" title="Prinz Friedrich">Prinz Friedrich</a>.<br />
<br />
Wegen Billy bin ich da überhaupt erst hin. Und es gefällt mir sehr gut. Das Ambiente und die Musik.<br />
<br />
Billy ist ein Bluesmusiker und er bringt immer wieder befreundete Musiker mit. <a href="http://www.used-theband.de" title="Die Zwillingsband used">Die Zwillinge</a> zum Beispiel. Eineiige Zwillinge, die, soweit ich weiss, an der Popakademie in Mannheim studieren und momentan in Offenbach ihre zweite CD aufnehmen (oder vielleicht sehen sie sie auch als ihre erste an). Sie machen Brit-Pop und spielen von Herzen gern mit Billy zusammen. Hey, haben die drei eine Spielfreude im Ensemble! Einzeln haben sie das, obwohl gut, nicht.<br />
Die Zwillinge sind immer wieder dabei.<br />
<br />
Gestern (und vorgestern, aber vorgestern war ich nicht mit dabei) hat er die <a href="http://www.josephparsons.com/" title="Joseph Parsons Band">Joseph Parsons Band</a> als Gäste gehabt. Hui, das war was! Ich dachte schon, da sind dann insgesamt mehr Musiker als Zuhörer da! (Weil die Lokalität so klein ist.) Es ging gut ab. Laut (!) war es. Ich musste mir die Ohren zuhalten, damit mir das von der Lautstärke so passt. (Und Billy meinte zu mir heute, das sei doch nicht schlimm gewesen mit der Lautstärke. Na, da müssen Musikerohren ja ganz schön kaputt sein!)<br />
<br />
Mustapha vom Prinz Friedrich hält seine Website ständig auf dem Laufenden, und so hatte er schon im Vorfeld ein <a href="http://youtu.be/vhEuOERIl2E" title="Joseph Parsons Band - King of Baltimore">Youtube-Video</a> der Band eingebunden.<br />
<br />
<iframe width="400" height="257" src="http://www.youtube.com/embed/vhEuOERIl2E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
Das habe ich mir vorher angeguckt. Hat mir nicht so viel gesagt.<br />
Aber jetzt, nachdem ich dort war. Da sagt es mir was. Die ganzen Erinnerungen, die sich mir eingeprägt haben. Und ich höre und sehe es wieder und wieder.<br />
<br />
Der Ross, der Mensch links an der E-Gitarre. Der spielt sowas von gut. (Billy hat sich in seinem Solopart am Anfang extra reingehängt, weil Ross da war.) Ein bisschen beleibt ist er, aber sehr flink mit den Fingern. Hat auch Solostücke, von denen er gestern einige dargeboten hat.<br />
Dann Jo selbst, der in diesem Video singt. Der Jo hängt immer wieder seine Gitarre so tief. So tief runter, guckt's Euch mal an, das ist so eine Eigentümlichkeit von ihm.<br />
Den Namen von dem am Bass habe ich vergessen.<br />
Der am Schlagzeug ist Sven, ein Deutscher.<br />
Ich kann die Eindrücke gar nicht so wiedergeben. Die Art, wie Ross seine Füsse bewegt, wenn er voll mitgeht. Wie sie sich zulachen, wenn etwas besonders geklappt hat. Und, und, und.<br />
<br />
Billy kennt den Jo noch aus Amerika, und hat ihn jetzt mitgebracht.<br />
Ja, das kann der Billy ruhig öfter machen, irgendwelche Freunde mitbringen. Das ist spannend. Und sorgt für Abwechslung.<br />
<br />
Wen es interessiert: Jeden Mittwoch abend ab 21.00 Uhr ist der Billy im Prinz Friedrich in der Kettengasse 9 (das ist in der Nähe der Jesuitenkirche). Der Mustapha kocht auch gut. Habe bei ihm schon leckere Spaghetti alla Puttanesca probiert. Das war so ein Hauch, nur ein Hauch, Sardellen (wir Deutschen pflegen da ja eigentlich richtig reinzuhauen mit den Geschmackszutaten). 
            </div>
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            <name>kg</name>
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        <published>2011-04-24T13:37:13Z</published>
        <updated>2011-04-24T16:49:55Z</updated>
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        <title type="html">Ostern</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Als ich am Donnerstag vor Karfreitag einkaufen war, wünschte mir die Verkäuferin "Schöne Feiertage". Wahrscheinlich wird in einigen Firmen schon der Gruß "Frohe Ostern" als nicht ganz "politisch korrekt" eingestuft. Seltsam, dabei ist es doch eine frohe und friedliche Botschaft, die von Ostern ausgeht, wie man in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern" title="Wikipedia über Ostern">Wikipedia</a> nachlesen kann:<br />
<br />
<blockquote>Ostern (lateinisch pascha, von hebräisch pessach) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert.<br />
<br />
Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. Viele Osterbräuche sind außerchristlicher („heidnischer“) Herkunft.</blockquote><br />
Dass sich der zweite Blick auf etwas lohnt, zeigen auch die Fotos von Jens Greve, die er auf dem Heidelberger Bergfriedhof aufgenommen hat:<br />
<br />
<br />
<div style="margin-left:4em;"><div style="float:left; margin-right:1em;"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0317-auss-klein.jpg'><img width='150' height='100'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0317-auss-klein.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0371-klein.jpg'><img width='150' height='100'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0371-klein.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><br />
<div style="float:left; margin-right:1em;"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0408-klein.jpg'><img width='150' height='100'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0408-klein.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0303-klein.jpg'><img width='150' height='100'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/DSC_0303-klein.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div></div><br />
<br />
In diesem Sinne wünscht das Heidelberger Blog allen Lesern Frohe Ostern.<br />
 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/76-Radfahren-in-der-Fussgaengerzone.html" rel="alternate" title="Radfahren in der Fussgängerzone" />
        <author>
            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-06T15:27:07Z</published>
        <updated>2011-04-05T13:01:57Z</updated>
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        <title type="html">Radfahren in der Fussgängerzone</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Radfahren ist in der Fussgängerzone eigentlich verboten. Aber was ich heute gesehen habe, das war kurios. Das war nicht der Radfahrer an sich, der da verbotenerweise fuhr. Im Zusammenhang mit dem patroullierenden Polizeiauto, das vor ihm fuhr, wurde das kurios.<br />
<br />
Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen und musste erstmal genauer hinschauen, ob der da auf dem Fahrrad, der da in aller Seelenruhe hinter dem Polizeiauto fuhr, nicht selbst ein Polizist ist. War er nicht. Eher einer in jugendlichem Alter.<br />
<br />
Ob der Platz hinter dem Polizeiauto der sicherste vor Entdeckung ist, wenn man verbotenerweise in der Fussgängerzone radfährt? Spekulation. 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/70-Das-Heidelberg-Projekt.html" rel="alternate" title="Das Heidelberg Projekt" />
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            <name>kg</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-23T22:35:38Z</published>
        <updated>2011-03-29T21:32:31Z</updated>
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        <title type="html">Das Heidelberg Projekt</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Was ist das Heidelberg Projekt?<br />
<!-- width="640" height="385" --><br />
<object width="500" height="301"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E6w6WGokjTU?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/E6w6WGokjTU?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="301"></embed></object><br />
<br />
Nein, das ist nicht in Heidelberg. Es ist ein Projekt in der Heidelberger Straße in Detroit in Michigan, USA. Aber es so engagiert, so voller Begeisterung, es könnte auch nach Heidelberg passen. <img src="http://www.heidelberger-blog.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
<br />
Der Weg von Heidelberg zur Heidelberger Straße in Detroit ist im Internet nicht weit: einfach <a href="http://www.heidelberg.de"  title="Website von Heidelberg">www.heidelberg.de</a> in <a href="http://www.heidelberg.org"  title="Das Heidelberg Projekt im Internet">www.heidelberg.org</a> ändern.<br />
<br />
P.S.: Mich haben die Kunstwerke gleich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Vargas" title="Wikipedia über Eva Vargas">Eva Vargas</a> Rest-Art erinnert. 
            </div>
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/75-Kaffeetrinken-zum-Jahreseinstand.html" rel="alternate" title="Kaffeetrinken zum Jahreseinstand" />
        <author>
            <name>Violine</name>
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        <published>2011-01-03T14:12:25Z</published>
        <updated>2011-01-03T14:12:25Z</updated>
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        <title type="html">Kaffeetrinken zum Jahreseinstand</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Hier in der Gegend schiessen die Cafés der <a href="http://www.baeckerei-riegler.de/"  title="Bäckerei Riegler">Bäckerei Riegler</a> nur so aus dem Boden. Ein besonders Schönes ist in der Altstadt, an der Ecke Plöck/Theaterstrasse.<br />
Zum Jahreseinstand war ich da (lecker Kaffeeklatsch-Angebot: ein Stück Kuchen/Torte und ein Heissgetränk für 3,20€) und habe es sehr genossen, in diesem schönen Ambiente zu sitzen und zu quatschen und so ganz gemütlich das neue Jahr zu beginnen (denn sie haben Sonntag nachmittag geöffnet).<br />
<br />
Das Haus ist denkmalgeschützt, so mussten sie beim Umbau (vorher war da ein Dekogeschäft drin) einiges beachten und einiges lassen. Wie mir scheint, hat es dem Café nur gut getan und ihm eine wunderbare Atmosphäre und ein ganz eigenes Gesicht gegeben.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_schrank.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_schrank.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Blick auf den alten Schrank mit langer Bank und niedrigen Tischen.</div></div>Wenn man vom Fenster in der Theaterstrasse aus guckt, so ist diese Szenerie linker Hand. Niedrige Sitzgelegenheiten, nicht für jeden etwas, wenn man gleichzeitig Kuchen essen will. Um entspannt zu sitzen und zu plaudern aber gut geeignet.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_treppe.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_treppe.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Hier geht's zur Treppe.</div></div><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_sitzsack.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/riegler_sitzsack.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Treppauf Sitzsäcke zum Chillen.</div></div>Das ist rechter Hand, wenn man zum Theaterstrassenfenster reinschaut. Man sieht, dass sie in dieser Filiale auch höhere Tische haben. Ganz speziell ist diese Treppe. Da oben kommt man in einen kleinen Raum mit lauter roten Sitzsäcken. So richtig zum Chillen. 
            </div>
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        <author>
            <name>Violine</name>
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        <published>2010-12-31T16:35:00Z</published>
        <updated>2010-12-30T17:32:53Z</updated>
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        <title type="html">vorzügliche Lektüre</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Vorzügliche Lektüre habe ich im <strong>öffentlichen Bücherregal</strong> (in der Neugasse) der <a href="http://www.buergerstiftung-heidelberg.de/"  title="Bürgerstiftung Heidelberg">Bürgerstiftung Heidelberg</a> ergattert. Armistead Maupin, "Stadtgeschichten". Hier ist eine <a href="http://www.rowohlt.de/fm/131/Maupin_Stadtgeschichten1.pdf"  title="Leseprobe aus Maupins "Stadtgeschichten"">Leseprobe</a>, vom Verlag (rororo) zur Verfügung gestellt. Ist das nicht köstlich?<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/regal.serendipityThumb.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Das öffentliche Bücherregal</div></div>Keinen Pfennig habe ich dafür gezahlt, irgendein edler Spender hat das Buch bei sich daheim aussortiert und ins öffentliche Bücherregal gestellt. Wo jeder Bücher reinstellen kann (man soll sie halt ganz nach hinten schieben, damit die sie vor Regen, Schnee etc geschützt sind) und jeder Bücher rausnehmen kann.<br />
<br />
Die unterschiedlichsten Bücher stehen drin, unter Umständen sogar Sachbücher aus dem IT-Bereich. Gerade diese Sachbücher haben mir deutlich gemacht, dass dieses Bücherregal wohl auch gepflegt wird. Denn die veralteten Computersachen haben meines Erachtens nichts in diesem Bücherregal zu suchen, sondern gehören in die Papiertonne. Als ich vor einigen Tagen wieder am Regal war, waren diese Bücher nicht mehr da. Wird wohl jemand aussortiert haben.<br />
<br />
Ich habe auch schon was reingestellt, die Geschichte eines Atheisten, der über eBay seine Seele an den meistbietenden verhökerte, damit der ihm den christlichen Gott nahebringt. Er ist dann von einem Pastor ersteigert worden, der ihn in die verschiedensten Gemeinden Amerikas schickte. Mit null Ergebnis, denn der Pastor hat ihm nichts erklärt.<br />
Wegschmeissen wollte ich das Buch nicht, so habe ich es gespendet. Und es hat sich anscheinend auch schnell jemand gefunden, den das Buch interessiert, denn es steht nicht mehr im Regal.<br />
<br />
Beliebt ist dieses Regal, dauernd stehen Leute davor und lesen die Buchtitel. 
            </div>
        </content>
        
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            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2010-10-14T06:59:54Z</published>
        <updated>2010-10-20T23:46:08Z</updated>
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        <title type="html">Gewalt gegen Männer – zu Hause? </title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Das war der Titel eines Vortrags und einer Podiumsdiskussion am Dienstag, den 12. Oktober im Rahmen der Heidelberger Sicherheitswoche. Frau Prof. Barbara Kavemann war die Vortragende.<br />
<br />
Und sie hat ihr Thema verfehlt, denke ich. Ich wollte ausdrücklich etwas zur Gewalt von Frauen gegen Männer im häuslichen Kontext wissen. Frau Kavemann dagegen ist Alt-Feministin und macht für Gewalt das Patriarchat verantwortlich. Ihrer Meinung nach erleiden Frauen hauptsächlich von Männern Gewalt im häuslichen Bereich und Männer von Männern Gewalt im öffentlichen Bereich.<br />
Aber das spezielle Thema, Gewalt an Männern durch Frauen im häuslichen Bereich, das hat sie nicht einmal tangiert. Da ihrer Meinung nach praktisch nicht existent.<br />
<br />
Zudem war bei ihr immer nur die Rede von tätlichen Übergriffen. Psychische Gewalt ist in ihrer Sichtweise nicht existent. Eine veraltete Meinung, denn es ist schon längst bekannt, dass psychische Verletzungen genauso schlimm sind wie physische.<br />
<br />
Sehr gut war der Moderator des Abends, Herr Rainer Steen. Er hörte jedem zu, redete der Beitragende auch noch so lang. Herr Steen liess sich nicht den Faden aus der Hand nehmen, fasste das Gesagte zusammen und führte weiter in der Diskussion. Und immer wahrte er die Achtung vor den Sprechenden.<br />
Fand ich toll, denn manchmal habe ich einfach abgeschaltet. Wenn die Ausführungen zu lang wurden oder bei Frau Kavemann.<br />
<br />
Ich hoffe, die Veranstaltung wird wiederholt. Mit einem Referenten, der tatsächlich auf das Thema eingeht. 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.heidelberger-blog.de/archives/72-Erinnerungen-der-2.-Generation.html" rel="alternate" title="Erinnerungen der 2. Generation" />
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            <name>Violine</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-28T20:14:07Z</published>
        <updated>2010-09-28T20:14:07Z</updated>
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        <title type="html">Erinnerungen der 2. Generation</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                So der Titel einer Veranstaltung des <a href="http://www.sintiundroma.de"  title="Dokumentationszentrum deutscher Sinti und Roma">Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma</a> in Heidelberg am 28. September.<br />
Zwei Roma aus Frankfurt waren zu Gast, die Schwestern Maria Strauß und Ursula Rose, und erzählten von ihrem Leben mit den verfolgten und den Holocaust überlebenden Eltern - die Mutter war in Ravensbrück inhaftiert, der Vater in Sachsenhausen - und wie das Trauma der Eltern auf die folgenden Generationen drückt.<br />
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<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/referat.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/referat.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Links Ursula Rose und rechts Maria Strauß.</div></div>Sie hielten schon des öfteren ein Referat zum Thema, aber ich denke, um wirklich die Lebenssituation zu verdeutlichen, muss man sich öfter sehen. Muss Vertrautheit wachsen, in der dann mehr Sprache mögliche ist. Dass die Albträume der Eltern an die Kinder weitergegeben werden und die Kinder nun diese Albträume träumen, als hätten sie die betreffenden Situationen selbst erlebt, das war nichts Neues mehr für mich. Das hatte ich schon anderswo gelesen.<br />
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Mit dem Vater muss es beklemmend gewesen sein. Frau Rose erzählte, dass er seine Kinder - zwei Mädchen und ein Junge - nie ausser Haus liess, nicht ins Kino und nicht auf den Spielplatz. Und wenn sie mal vor dem Haus spielten, dann beobachtete er sie ständig vom Balkon aus. Frau Rose erklärte es mit Verlustängsten seinerseits. Er wollte seine Familie nicht nochmal verlieren.<br />
Oder diese Geschichte, dass es passieren konnte, dass er mitten in der Nacht die gesamte Familie weckte, sie ins Wohnzimmer bat und ihnen dann Geschichten und Märchen erzählte. Wie gespenstisch!<br />
Dass es Jahre dauerte, bis die Familie eine feste Wohnung hatte, weil die Beamten am Wohnungsamt dieselben wie zur NS-Zeit waren. Wie schrecklich musste es sein, jahrelang in Hotels zu wohnen!<br />
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Die beiden Frauen erzählten dann auch viel von den KZs. Wenn die Häftlinge zum Appell standen, mussten sie stehen und ihre Notdurft im Stehen verrichten.<br />
Oder dass Sachsenhausen, wo der Vater war, ein Zentrum der SS-Ausbildung war, weswegen der Vater viel von der SS erzählte.<br />
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Hinterher konnte das Publikum Fragen stellen. Dazu war ich nicht fähig. Ich musste er erstmal sich setzen lassen. Die Fragen meinerseits werden wohl erst in den nächsten Tagen kommen. Zum Beispiel die, wie sich die beiden Frauen aus ihrer bedrückenden Vergangenheit losgemacht haben. 
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            <name>Violine</name>
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        <published>2010-09-26T07:44:03Z</published>
        <updated>2010-09-26T08:00:06Z</updated>
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                Gestern war der traditionelle Heidelberger Herbst, der 21. diesmal. Da ist die Heidelberger Altstadt voll mit Menschen, Ständen, Veranstaltern. Normalerweise meide ich das, denn das ist wirklich ein Gedränge und Geschiebe, aber ich musste mir dringend neue Schuhe kaufen, also habe ich mich ins Gewühl gestürzt.<br />
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<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/spieler.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/spieler.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Peter an der Geige und Reinhard an der Gitarre</div></div>Am Stand des <a href="http://palmyra-verlag.de/"  title="Palmyra-Verlag">Palmyra-Verlags</a> bin ich hängengeblieben. Da gab es nicht nur sehr interessante Bücher, da haben auch zwei gespielt und gesungen. Peter an der Geige und Reinhard an der Gitarre.<br />
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Die sangen da so und bei Guantanamera sang auf einmal einer der Zuschauer mit. Aus voller Brust und Kehle. Jo, dachte ich, das sind die Heidelberger Männergesangsvereine. Die freuen sich immer, wenn sie ihre Kunst darbieten können.<br />
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<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.heidelberger-blog.de/uploads/saenger.jpg'><img width='150' height='113'  src="http://www.heidelberger-blog.de/uploads/saenger.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Der singende Besucher.</div></div>Das Lied war aus und der Sänger schwatzte den Reinhard auf Spanisch an. Überraschung! Noch grössere Überraschung, der Reinhard verstand ihn und schwatzte seinerseits auf Spanisch! Sie tauschten  sich so aus, und dann war es wohl der Leiter des Verlages, der den Besucher auf englisch einlud, doch in ihrem Zelt zu singen. Erst zierte er sich, da würden doch alle Leute gucken, aber dann kam er doch und schmetterte ein Liedchen. Zum Schluss widmete er das Lied einer Besucherin vor ihm. Sie sass im Rollstuhl.<br />
Die Verlags-Leute und er tauschten sich noch ein bisschen aus, aber Spanisch verstehe ich nicht. Der Name Gran Canaria fiel, möglicherweise kam er da her. 
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