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Feuilleton lesenSonntag, 4. Februar 2007Trackbacks
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Irgendwie tun mir die Feuilletonautoren aber auch leid. Natürlich erwartet jeder einen hochwertigen Stil, da müssen es schon ein paar Fremdwörter mehr sein.
Das schwierigste ist aber den richtigen Bewertungsmaßstab zu finden. Bei einem Laienchor oder Laienorchester darf der nicht zu hoch sein. Trotzdem soll die Kritik weder Verriss noch Lobhudelei sein. So eine Kritik ist also ein ordentlicher Balanceakt, der nicht jeden Leser zufrieden stellen kann.
Ein Balanceakt ist es. Ein geübter Schreiber ist sich allerdings seiner Sprache bewußt. In dem speziellen Fall ist es auch kein Student - Studenten schreiben ja auch oft bei der RNZ Kritiken - der sich darin noch üben müßte, sondern einer, dessen Beruf das ist (ich habe im Internet nachgeguckt).
Jeden Leser stellt man ohnehin nie zufrieden, aber wenn der Artikel nachhaltlich falsch verstanden wird, dann hat der Schreiber einiges zu überdenken. Jetzt weiß ich aber auf jeden Fall, warum ich mit diesen Feuilleton-Artikeln nie zurecht komme. Möglicherweise hat dieser seltsame Feuilleton-Stil was mit dem komischen deutschen Genie-Begriff in der Kunst zu tun, der ohnehin bei uns so weit verbreitet ist. Genie=abgedreht und kryptisch und so. Den Bewertungsmaßstab finden sie, habe ich festgestellt (ich habe gleich noch ein paar andere Kritiken gelesen), der Stil ist die Frage. |
Neue KommentareDi, 29.11.2011 10:59
Das ist so deutlich irrelevant
er Spam, das lasse ich doch gl
att zum Amüsem [...]
Di, 29.11.2011 07:22
Alakazaam-ifnromation found, p
roblem solved, thanks!
Do, 21.07.2011 13:51
Oh, Herr Matthes, das tut mir
leid. Das werde ich gleich beh
eben!
Danke f [...]
Do, 21.07.2011 10:52
Als ehemaliger Germanistik-Stu
dent in Heidelberg hat mir Ihr
Artikel sehr [...]
Mi, 20.07.2011 15:27
Ihn live zu erleben muss sehr
beeindruckend sein.
Und auf d
er grossen Lei [...]
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