Vorzügliche Lektüre habe ich im
öffentlichen Bücherregal (in der Neugasse) der
Bürgerstiftung Heidelberg ergattert. Armistead Maupin, "Stadtgeschichten". Hier ist eine
Leseprobe, vom Verlag (rororo) zur Verfügung gestellt. Ist das nicht köstlich?
Keinen Pfennig habe ich dafür gezahlt, irgendein edler Spender hat das Buch bei sich daheim aussortiert und ins öffentliche Bücherregal gestellt. Wo jeder Bücher reinstellen kann (man soll sie halt ganz nach hinten schieben, damit die sie vor Regen, Schnee etc geschützt sind) und jeder Bücher rausnehmen kann.
Die unterschiedlichsten Bücher stehen drin, unter Umständen sogar Sachbücher aus dem IT-Bereich. Gerade diese Sachbücher haben mir deutlich gemacht, dass dieses Bücherregal wohl auch gepflegt wird. Denn die veralteten Computersachen haben meines Erachtens nichts in diesem Bücherregal zu suchen, sondern gehören in die Papiertonne. Als ich vor einigen Tagen wieder am Regal war, waren diese Bücher nicht mehr da. Wird wohl jemand aussortiert haben.
Ich habe auch schon was reingestellt, die Geschichte eines Atheisten, der über eBay seine Seele an den meistbietenden verhökerte, damit der ihm den christlichen Gott nahebringt. Er ist dann von einem Pastor ersteigert worden, der ihn in die verschiedensten Gemeinden Amerikas schickte. Mit null Ergebnis, denn der Pastor hat ihm nichts erklärt.
Wegschmeissen wollte ich das Buch nicht, so habe ich es gespendet. Und es hat sich anscheinend auch schnell jemand gefunden, den das Buch interessiert, denn es steht nicht mehr im Regal.
Beliebt ist dieses Regal, dauernd stehen Leute davor und lesen die Buchtitel.
Neue Kommentare