Der Sederabend gehört zum Pessachfest, dem Fest der Verschonung und Errettung Israels. Jesus hat das Sedermahl als letztes Mahl mit seinen Jüngern gefeiert.
An Gründonnerstag fand nun in der
Karlstorgemeinde ein Sederabend (Seder heißt Ordnung) statt. Besser gesagt, im Faltblatt zu diesem Abend stand: "Ein christliches Feier-Mahl orientiert am Seder".
So ist es auch richtiger, denke ich, denn ich habe gerade in der Wikipedia ein bißchen rumgeschnüffelt und da steht im weiterführenden Link, dass an diesem Abend kein Brot gereicht werden darf. Das hatten wir aber sehr wohl gegessen, diese Fladen, die es beim Türken pur oder mit Sesam oder mit Oliven gibt.
Und am Anfang wuschen die Ältesten den Gästen die Hände mit dem Spruch, dass Jesus uns von unseren Sünden reingewaschen hat. Das ist nun garantiert nicht jüdisch. Soweit ich nachlesen konnte, wäscht sich am Sedermahl eigentlich der Hausherr die Hände.
Nach der Waschung wurden wir an unsere Plätze geführt, neben denen wir schweigend warten sollten. Dann wurden die Kerzen entzündet und darüber wurde von den Frauen der Ältesten der Segen gesprochen.
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